

Nach dem Scheitern der Fusion mit der US-Börse Nyse Euronext nimmt die Kritik an Deutsche-Börse-Chef Reto Francioni zu. Das Scheitern dürfe vom Management nicht einfach zum kleinen Betriebsunfall heruntergespielt werden, sagte der Börsen-Aufsichtsrat Johannes Witt dem "Euro am Sonntag". Die Frage nach personellen Konsequenzen sei zu stellen.
Auch Henning Gebhardt von der Fondstochter der Deutschen Bank, DWS, macht Druck: "Hin und wieder muss es einen Neuanfang geben", sagte er der "Wirtschaftswoche". Francioni sei mit mehreren Fusionsplänen gescheitert.
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