

Dieter Dorns Deutung von Glucks Reformoper "Orfeo ed Euridice" ist bei den Salzburger Festspielen gefeiert worden. Der Intendant des Bayerischen Staatsschauspiels hatte Solisten und Chormassen gewohnt routiniert zu lebenden Bildern geformt. Zum "Reigen seliger Geister" ließ Dorn alte Menschen in Zeitlupe über eine spiegelnde Fläche wandeln, während im Vordergrund Orfeo Wasser aus einer Schale schöpfte.
In "Orfeo ed Euridice" aus dem Jahr 1762 gelingt dem Sänger Orpheus mit Hilfe seiner Stimme seine Geliebte Eurydike der Unterwelt zu entreißen.
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