

Jan Faktor: Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder....
Mit viel Witz zeichnet der gebürtige Prager ein Psychogramm seiner Heimatstadt. Georg, der Protagonist des erotischen Entwicklungsromans, versucht seinem Vaterhaushalt zu entkommen und reibt sich an der Schönheit der Stadt.
Thomas Lehr: September, Fata Morgana
Zwei Väter, zwei Töchter: Die beiden jungen Frauen sterben in New York bzw. Bagdad bei Anschlägen. Lehr beleuchtet die politischen Katastrophen und begibt sich auf eine literarische Grenzwanderung zwischen den Kulturen.
Melinfa Nadj Abonji: Tauben fliegen auf
Das Buch erzählt die Geschichte der ungarischen Minderheit in Serbien und streift den Jugoslawien-Konflikt. Die Familie Kocsis wandert in die Schweiz aus, doch heimisch fühlt sie sich dort nicht.
Doron Rabinvici: Andernorts
Im Mittelpunkt steht ein israelischer Kulturwissenschaftler, der mit einem Österreicher um eine Professur konkurriert. Als sein Vater ins Krankenhaus eingeliefert wird, bekommt die Konkurrenz auch noch private Züge.
Peter Wawerzinek: Rabenliebe
Eine Mutter flieht in den Westen und lässt ihr Kind zurück. Die Folgen sind eine Heimkarriere und ein später Fluchtversuch als Grenzsoldat. Wawerzineks autobiografischer Roman handelt vom Verlassen- und Verlorensein und erhielt bereits den Bachmann-Preis.
Judith Zander: Dinge, die wir heute sagten
Eine Frau kehrt zur Beerdigung ihrer Mutter aus Irland in ihr Heimatdorf zurück. Der Besuch wirft alte und neue Fragen auf und erzählt von Provinz und Alltag im Nordosten Deutschland.
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