

Nach der Tragödie bei der Loveparade sind laut "Focus" bislang 230 Beschwerden beim Deutschen Presserat eingegangen. Bei den meisten gehe es um die Berichterstattung von "Bild". So hatte die Website von "Bild" Fotos abgedeckter Leichen gezeigt, auf denen teilweise noch Gliedmaßen zu erkennen waren.
"Bild"-Chefredakteur Kay Diekmann sagte dem "Focus": "Dass viele Menschen aufgewühlt sind, ist verständlich. Aber so wenig, wie ein Arzt seine Arbeit aus Gründen der Erschütterung einstellen kann, können sich Medien ihrer Berichtspflicht enthalten".
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