

Seit 15 Millionen Jahren war der Wostoksee unter dem Eis der Antarktis von der Außenwelt isoliert - jetzt hat ein russisches Forscherteam diesen See möglicherweise erstmals angebohrt. Wie die Nachrichtenagentur RIA Novosti berichtet, sollen die Wissenschaftler in 3768 Metern Tiefe unter der Eisoberfläche das Wasser des Sees erreicht haben.
Forscher vermuten im Wostoksee einzigartige Lebensformen. Ihre Erkundung könnte unter anderem Aufschluss über mögliches Leben auf dem Jupitermond Europa geben, der einen ganzen Ozean unter der Eiskruste besitzt.
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